Im Kern des Forschungsprojekts "Umweltwirkungen der Ernährung" (2009-2013) stand die umfassende ökologische Erfassung, Auswertung und Modellierung des Nahrungsmittel- und Getränkeverzehrs in Deutschland.

Hauptziel der Arbeit war es, eine gesellschaftsgruppenspezifische Ökobilanzierung nach Vorgabe der ISO-Norm 14040/44 (2006) von Nahrungsmitteln und Getränken entlang der Wertschöpfungskette auf Basis konsistenter Umwelt- und Ernährungsdaten durchzuführen.

Mit dem Forschungsprojekt wurde ein Beitrag zur Quantifizierung der Umweltwirkungen des Nahrungsmittelverzehrs nach ausgewählten Umweltindikatoren und Bevölkerungsgruppen in Deutschland geleistet.

Unter Bezugnahme sozial-statistischer sowie gesundheitsbezogener Parameter wurden entsprechende Umweltwirkungen im Hinblick auf Verzehrsempfehlungen, früheren und zu erwartenden Entwicklungen sowie im internationalen Vergleich identifiziert und bewertet. Zudem wurden mögliche Umweltschutzpotentiale verschiedener produktions- und verbrauchsseitiger Maßnahmen beleuchtet. Zu nennen sind hierbei: verminderte Nahrungsmittelabfälle, veränderte Verzehrsweisen und technische Effizienzfortschritte.

 
 

 

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